Was ist Morbus Crohn?
Morbus Crohn (auch Ileitis terminalis oder Ileitis regionalis) ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut des Dickdarms (Colitis) oder des Endteil des Dünndarms (Ileitis terminalis) oder beider Lokalisationen.
Mehr dazuDer größte Teil unseres immunologischen Abwehrsystems ist in der Schleimhaut des Magen-Darmtraktes organisiert. Dort soll es verhindern, dass Bakterien, Viren, Parasiten oder Giftstoffe in den Körper eindringen können.
Sehr selten irrt es in Bezug auf die realen Bedrohungen und die angemessenen Reaktionen. Aus diesen Irrtümern entstehen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Nahrungsmittelallergie und Zöliakie.
Alles was Sie dazu wissen sollten, finden Sie hier bei uns.


In der CED-Sprechstunde haben Sie die Gelegenheit, Fragen an Prof. Dr. Andreas Raedler zu richten, die er einmal wöchentlich dort beantworten wird.
In den Foren können Sie sich mit anderen CED-Patienten austauschen.
Nahrungsmittelallergien sind ebenfalls Erkrankungen des Immunsystems des Darmes.
Auch die Zöliakie (Glutenenteropathie) ist eine Erkrankung des Immunsystems des Darmes.
Demnächst werden an dieser Stelle zusätzlich detaillierte Informationen und Links zu diesem Krankheitsbild präsentiert.
Morbus Crohn (auch Ileitis terminalis oder Ileitis regionalis) ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut des Dickdarms (Colitis) oder des Endteil des Dünndarms (Ileitis terminalis) oder beider Lokalisationen.
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Die exakte Entstehungsursachen kennt man nicht, aber man weiß, daß es eine starke erbliche Komponente gibt (bei eineiigen Zwillingen ist die Wahrscheinlichkeit 54%), dass beide die Krankheit bekommen.
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Bei länger bestehendem Durchfall (> 6 Wochen) muß der Verdacht eines Morbus Crohn gestellt werden.
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Typische Komplikationen sind bspw. Blutarmut und Fisteln.
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Die Lebenserwartung ist genauso gut wie in der Normalbevölkerung, es geht also bei der Verbesserung der Therapie um Verbesserung der Lebensqualität.
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Operativ kann man nur einige der Komplikationen therapieren (Stenosen, Abszesse, eventuell Fisteln).
Mehr erfahrenDie Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut des Dickdarms. Der Befall ist häufig nur distal (= zum Ende des Darmes= linksseitige Colitis) oder nur im Enddarm (Proktitis ulcerosa), betrifft nur die Innenseite der Darmwand (deshalb selten Fisteln).
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Die präzise Entstehungsursache kennt man nicht, aber man weiß, daß es eine starke erbliche Komponente gibt (die aber nicht so stark wie beim Morbus Crohn zu sein scheint).
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Bei länger bestehendem Durchfall (> 6Wochen) muß der Verdacht auf eine CED (z.B. Colitis ulcerosa) gestellt werden.
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Typische Komplikationen sind bspw. Blutarmut und Fisteln.
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Die Lebenserwartung ist genauso gut wie in der Normalbevölkerung, es geht also bei der Verbesserung der Therapie um Verbesserung der Lebensqualität.
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Mit der Entfernung des Dickdarmes (Kolektomie) ist ein Teil des Krankheitsprozesses gestoppt. Allerdings kann sich (nicht sehr selten) in dem aus Dünndarm gebildeten neuen Mastdarm (Pouch) erneut eine Entzündung entwickeln.
Mehr erfahrenDas Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten ist natürlich an kulturelle, soziale und geographische Vorgaben geknüpft, es gibt keinen idealen Arzt für alle Patienten und keinen idealen Patienten für alle Ärzte. Allerdings hat man den Eindruck, dass in den letzten Jahrzehnten das Verhältnis sehr viel partnerschaftlicher oder sogar kameradschaftlicher geworden ist.
Die Zeit bis zur richtigen Diagnose eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa stellt für jeden Patienten eine große Belastung dar, insbesondere wenn die Ärzte-wie leider nicht selten- sehr lange brauchen, bis sie am diagnostischen Ziel sind.
Mehr dazuDer Patient wünscht sich also eigentlich einen Arzt, der alle Kenntnisse und Erfahrungen besitzt, auch einen kompliziert verlaufenden Morbus Crohn oder eine schwierig einzustellende Colitis ulcerosa erfolgreich zu behandeln und darüber hinaus die Bedeutung neuer sowie alternativer Behandungsformen abschätzen zu können.
Merh dazuDer Arzt möchte seinem Patienten die eigene ärztliche Kompetenz demonstrieren, die richtige Diagnose stellen, die richtige Behandlung einleiten, d.h. ihm helfen. Und das mit rationellem (also möglichst geringem) Zeitaufwand.
Mehr dazuAus vielen Jahren Erfahrung könnte ein für den Patienten geeignetes und praktikables Modell darin liegen, dass sich um den Betroffenen ein Beratungs- und Behandlungs-Team bildet.
Mehr dazuEine gelungene Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Arzt ein umfassendes Bild von der Situation des Patienten machen und angemessen diagnostisch und therapeutisch handeln kann.
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